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Marc-Aurel-Marsch


Allgemeine Eckdaten

Bezeichnung
Marc-Aurel-Marsch

Ort
Bruckneudorf / Österreich

Termin
gemäß Einladung; meistens Anfang September

Marschleistung
  Eintägig Zweitägig
Der Gepäckmarsch ist als
Einzel- oder Gruppenmarsch
durchführbar.
Marsch / Lauf 1 x 40 km 2 x 40 km
Gepäckmarsch 1 x 40 km 2 x 40 km
Wanderung 1 x 22 km 2 x 22 km

Thematik
fordernder 2x40-km-Gepäckmarsch für militärische Marschierer
Naturschönheiten des Burgenlandes am Neusiedlersee
Rahmenprogramm zur Vertiefung der Kameradschaft und Freundschaft

Teilnehmer militärische Marschgruppen und zivile Wanderer verschiedener Nationen

Teilnehmerzahl
rund 1000 aus ca. 10 Nationen

Teilnahmegebühr
  Eintägig Zweitägig
Gepäckmarsch (Militär) 5,50 € 7,00 €
alle anderen 10,50 € 13,00 €

Kontakt
Anschrift Heeressportverein Wien
Sektion Wandern und Leistungsmarsch
KdoGeb FM Radetzky
Panikengasse 2
1163 Wien
Telefon +43 - 1 / 5200-50500 (OberstLt Weber)
E-Mail josef_weber@aon.at

Webadresse
keine

 

Ausschreibungsdaten der Deutschen Bundeswehr

Ausschreibungsblatt Nr.
312-M-IBA

Teilnehmer
Reservisten der Bundeswehr aus den Wehrbereichen II bis IV

Anzahl
30 Teilnehmer

Voraussetzungen
überdurchschnittliche körperliche Leistungsfähigkeit
gute Kondition und Ausdauer

Leitung / Durchführung
WBK IV
Heeressportverein Wien

Bekleidung / Ausrüstung
gemäß Richtlinien für Bekleidung (allg. Umdruck 37/3) Nr. 10216
es ist einheitlich der Feldanzug, Tarndruck zu tragen
Teilnehmer, die noch nicht mit Feldanzug, Tarndruck ausgestattet sind, haben diesen leihweise zu empfangen

Weiteres
Platzzuteilung WBK IV
Bei freier Kapazität können nach Rücksprache mit dem Leit-WBK / -VBK auch Teilnehmer aus anderen Wehrbereichen gemeldet werden.
Wird der Gepäckmarsch in unter 10 Stunden absolviert, kann er auf das Leistungsabzeichen angerechnet werden.

 

Weitere Informationen

Diverses
Start und Ziel ist jeweils die Benedek-Kaserne in Bruckneudorf
Eine Marschgruppe muß aus mindestens 8 Personen bestehen.
Beim Gepäckmarsch muß das Gewicht des Rucksacks im Ziel noch mindestens 8 km betragen.
Für Erste Hilfe, Getränke und Stullen entlang der Marschstrecke ist gesorgt.

Kuriosität
Es ward auch schon öfters der österreichische Verteidigungsminister bei diesem Marsch gesehen, der in seinem Reservistendienstgrad (Feldwebel) wie alle anderen in Uniform mit Rucksack die gesamte Strecke absolviert hat! Dazu hat er auch noch seinen gesamten zivilen und militärischen Stab ebenfalls zur Teilnahme "vergattert", um so für einen Kontakt zur Truppe und Zivilbevölkerung zu sorgen. Da kann ich nur sagen: HÖCHTEN RESPEKT !!! SO MÜSSEN POLITIKER FUNKTIONIEREN !

 

Historischer Hintergrund

Marc Aurel wurde am 26. April 121 nach Christus als Sohn einer reichen und vornehmen Senatorenfamilie in Rom geboren. Sein Vater Annius Verus starb, als Marc Aurel acht Jahre alt war. Er wurde von seinem Großvater, der ebenfalls Annius Verus hieß, sehr in der Politik engagiert und dreimaliger Konsul war, adoptiert und von Diognetus, einem Freigelassenen, unterrichtet und großgezogen. Dieser führte Marc Aurel auch in die Lehren der Philosophie ein. Bereits im Alter von zwölf Jahren beschloß Marc Aurel, künftig nach der stoischen Lehre zu leben, der er auch sein gesamtes Leben verbunden blieb. Zu dieser Zeit war Kaiser Hadrian Imperator über das Römische Reich. Da dieser jedoch keinen leiblichen Abkömmling hatte, mußte er seine Nachfolge anderweitig regeln. Zu diesem Zwecke adoptierte er Marc Aurels Onkel Aurelius Antonius, geknüpft an die Bedingung, daß dieser wiederum Marc Aurel adoptieren mußte. Als Kaiser Hadrian am 10. Juli 138 verstarb, wurde Marc Aurels jetziger Adoptivvater Aurelius Antonius zum neuen Imperator ausgerufen. Dieser bekam bald den Beinamen "Pius", der "Fromme". Am 7. Mai 161 starb Antoninus Pius, und Marcus bestieg mit vierzig Jahren den Thron. Während seiner Regentschaft war Marc Aurel stets bemüht, dem großen Vorbild, seinem Adoptivvater, nachzueifern und so viel Gutes zu leisten, wie in seiner Macht stand. Trotzdem war der friedliebende Philosoph Marc Aurel gezwungen, mehrere Kriege gegen in das Römische Reich einfallende Feinde zu führen. Als er im Jahre 180 an Pest erkrankte, nahm er dieses Todesurteil mit der sprichwörtlichen stoischen gelassenheit auf, zog sich ein Leinentuch über den Kopf un wartete auf den Tod, der am 17. März 180 eintrat.
Marc Aurel ist im Gegensatz zu seinen zahlreichen Vorgängern nicht als glorreicher Feldherr in die Annalen der Geschichte eingegangen, sondernals Philosoph und Verfasser des Werkes "Selbstbetrachtungen", in dem seine Verbundenheit zur stoischen Lehre deutlich zum Ausdruck kommt.

 


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