| Allgemeine Eckdaten |
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| Bezeichnung | Marc-Aurel-Marsch |
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| Ort | Bruckneudorf / Österreich |
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| Termin | gemäß Einladung; meistens
Anfang September |
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| Marschleistung |
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| Thematik | • |
fordernder 2x40-km-Gepäckmarsch
für militärische Marschierer |
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Naturschönheiten des Burgenlandes
am Neusiedlersee |
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Rahmenprogramm zur Vertiefung der Kameradschaft
und Freundschaft |
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| Teilnehmer | militärische Marschgruppen und zivile Wanderer verschiedener Nationen | ||||||||||||||
| Teilnehmerzahl | rund 1000 aus ca. 10 Nationen |
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| Teilnahmegebühr |
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| Kontakt |
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| Webadresse | keine |
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| Ausschreibungsdaten
der Deutschen Bundeswehr |
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| Ausschreibungsblatt Nr. | 312-M-IBA |
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| Teilnehmer | Reservisten der Bundeswehr aus den Wehrbereichen
II bis IV |
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| Anzahl | 30 Teilnehmer |
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| Voraussetzungen | • |
überdurchschnittliche körperliche
Leistungsfähigkeit |
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gute Kondition und Ausdauer |
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| Leitung / Durchführung | • |
WBK IV |
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Heeressportverein Wien | |
| Bekleidung / Ausrüstung | • |
gemäß Richtlinien für Bekleidung
(allg. Umdruck 37/3) Nr. 10216 |
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es ist einheitlich der Feldanzug, Tarndruck zu tragen |
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Teilnehmer, die noch nicht mit Feldanzug, Tarndruck
ausgestattet sind, haben diesen leihweise zu empfangen |
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| Weiteres | • |
Platzzuteilung WBK IV |
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Bei freier Kapazität können nach Rücksprache
mit dem Leit-WBK / -VBK auch Teilnehmer aus anderen Wehrbereichen gemeldet
werden. |
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Wird der Gepäckmarsch in unter 10 Stunden absolviert,
kann er auf das Leistungsabzeichen angerechnet werden. |
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| Weitere
Informationen |
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| Diverses | • |
Start und Ziel ist jeweils die Benedek-Kaserne
in Bruckneudorf |
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Eine Marschgruppe muß aus mindestens 8 Personen
bestehen. |
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| • |
Beim Gepäckmarsch muß das Gewicht des
Rucksacks im Ziel noch mindestens 8 km betragen. |
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| • |
Für Erste Hilfe, Getränke und Stullen entlang
der Marschstrecke ist gesorgt. |
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| Kuriosität | Es ward auch schon öfters der österreichische
Verteidigungsminister bei diesem Marsch gesehen, der in seinem Reservistendienstgrad
(Feldwebel) wie alle anderen in Uniform mit Rucksack die gesamte Strecke
absolviert hat! Dazu hat er auch noch seinen gesamten zivilen und militärischen
Stab ebenfalls zur Teilnahme "vergattert", um so für einen
Kontakt zur Truppe und Zivilbevölkerung zu sorgen. Da kann ich nur
sagen: HÖCHTEN RESPEKT !!! SO MÜSSEN POLITIKER FUNKTIONIEREN
! |
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| Historischer
Hintergrund |
Marc Aurel wurde am 26. April 121 nach Christus als
Sohn einer reichen und vornehmen Senatorenfamilie in Rom geboren. Sein
Vater Annius Verus starb, als Marc Aurel acht Jahre alt war. Er wurde
von seinem Großvater, der ebenfalls Annius Verus hieß, sehr
in der Politik engagiert und dreimaliger Konsul war, adoptiert und von
Diognetus, einem Freigelassenen, unterrichtet und großgezogen. Dieser
führte Marc Aurel auch in die Lehren der Philosophie ein. Bereits
im Alter von zwölf Jahren beschloß Marc Aurel, künftig
nach der stoischen Lehre zu leben, der er auch sein gesamtes Leben verbunden
blieb. Zu dieser Zeit war Kaiser Hadrian Imperator über das Römische
Reich. Da dieser jedoch keinen leiblichen Abkömmling hatte, mußte
er seine Nachfolge anderweitig regeln. Zu diesem Zwecke adoptierte er
Marc Aurels Onkel Aurelius Antonius, geknüpft an die Bedingung, daß
dieser wiederum Marc Aurel adoptieren mußte. Als Kaiser Hadrian
am 10. Juli 138 verstarb, wurde Marc Aurels jetziger Adoptivvater Aurelius
Antonius zum neuen Imperator ausgerufen. Dieser bekam bald den Beinamen
"Pius", der "Fromme". Am 7. Mai 161 starb Antoninus
Pius, und Marcus bestieg mit vierzig Jahren den Thron. Während seiner
Regentschaft war Marc Aurel stets bemüht, dem großen Vorbild,
seinem Adoptivvater, nachzueifern und so viel Gutes zu leisten, wie in
seiner Macht stand. Trotzdem war der friedliebende Philosoph Marc Aurel
gezwungen, mehrere Kriege gegen in das Römische Reich einfallende
Feinde zu führen. Als er im Jahre 180 an Pest erkrankte, nahm er
dieses Todesurteil mit der sprichwörtlichen stoischen gelassenheit
auf, zog sich ein Leinentuch über den Kopf un wartete auf den Tod,
der am 17. März 180 eintrat. Marc Aurel ist im Gegensatz zu seinen zahlreichen Vorgängern nicht als glorreicher Feldherr in die Annalen der Geschichte eingegangen, sondernals Philosoph und Verfasser des Werkes "Selbstbetrachtungen", in dem seine Verbundenheit zur stoischen Lehre deutlich zum Ausdruck kommt. |